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Uta Gräf

Le Noir

„Das Liebste, was es gibt!“

  • Gekörter Holsteiner Rapphengst von Leandro (Landgraf I–Sawara xx) aus der I-Caletta (Caletto I–Carneval).
  • * 2000
  • Züchterin: Carola Gross- Seibel, Vöhl
  • Besitzerin: Christiane Herzog, Ockenheim
  • Le Noirs Website: www.weltpferde.de/lenoir/
  • Le Noir bei Facebook: www.facebook.com/pages/Le-Noir

„Dieses Pferd hat mein Leben verändert!“ Le Noir, der sich bereits seit dem Fohlenalter im Besitz von Christiane und Hans Herzog aus dem rheinland-pfälzischen Ockenheim befindet, nennt seit 2008 Gut Rothenkircherhof sein Zuhause und war Uta Gräfs unbestrittenes Spitzenpferd. „Leos“ herausragende Charaktereigenschaften, seine uneingeschränkte Leistungsbereitschaft und die hohe Rittigkeit – Werte, die ihm bereits während seiner Hengstleistungsprüfung 2006 mit der Traumnote 9,5 bescheinigt wurden, ermöglichten ihm innerhalb eines halben Jahres den Aufstieg von Klasse M auf St. Georg-Niveau, wo er gleich bei seinem ersten Auslandsstart am CDI Lipica alle Starts mit einem Sieg beendete. 2010 kam der bildschöne Hengst in der Königsklasse an, hat seitdem schier unzählige Erfolge auf Grand-Prix-Niveau aufzuweisen. Siege und Platzierungen in Wiesbaden, Aachen, Donaueschingen, Dortmund und Neumünster zeugen davon, dass Le Noir auch international auf höchstem Niveau erfolgreich war. Mit nun 17 Jahren darf Le Noir seinen Ruhestand genießen, er bekommt seinen täglichen Weidegang und bleibt weiterhin im Training. Unser „Schwarzer“ hat eine große Karriere hinter sich, auf die er stolz sein kann. Von 2011bis 2014 gehörte er dem Bundeskader an und schaffte es 2012 auf die Longlist der Olympischen Spiele in London, im selben Jahr war er dank seiner zahlreichen Erfolge das sechstbeste Dressurpferd Deutschlands nach Ranglistenpunkten. Er bescherte Uta über 60 Siege in Dressurprüfungen der schweren Klasse und Grand Prix. Herzlichen Dank an seine Besitzer, Hans und Christiane Herzog, die trotz verlockender Angebote standhaft blieben und Le Noir nicht verkauft haben. Nicht nur seine Erfolge haben ihn zum Ausnahmepferd werden lassen, sondern vor allem seine Persönlichkeit. Beim internationalen Pfingstturnier in Wiesbaden wurde er nun offiziell geehrt und 15-jährig verabschiedet. Da er in Wiesbaden zum ersten Mal international an den Start ging, 2012 hier mit dem Sieg des Grand Prix und der Grand-Prix-Kür zwei seiner schönsten Erfolge feiern durfte und sich im Schlosspark immer so wohl fühlte, war für uns klar, dass wir ihn auch hier verabschieden wollen. „Le Noir hat mein Leben verändert“, betont Uta Gräf: „Nicht nur, dass er es mir durch sein feinfühliges und ehrliches Wesen ermöglicht hat, meine Reitweise zu verfeinern, er hat mir auch Tür und Tor in den internationalen Sport geöffnet. Er schaffte es stets, durch seinen einzigartigen Charakter die Herzen des Publikums zu gewinnen.“ Da Le Noir es immer noch mag, vor Zuschauern seine Stärken zu zeigen, werden wir ihn ab und zu in anderen Darbietungen einsetzen – so zum Beispiel mit Stefan Schneider am langen Zügel. Die vielbeachtete Premiere dieses Leckerbissens gab’s bei unserem ersten offenen Training im Herbst 2016. Für diese „Vorruhestandstätigkeit“ ist er geradezu prädestiniert, er wird seinem Publikum auf diese Weise erhalten bleiben. Ganz ohne gezieltes Turniertraining darf er das zeigen, was ihm besonderen Spaß macht - und wir genießen es, auf ihm „Kaffee zu trinken“ in der Pirouette. Bleibt noch genügend Zeit für den Deckeinsatz im Landgestüt Zweibrücken: Sein erster Einsatz im Frühjahr 2016 war bereits sehr erfolgreich, und auch 2017 soll unser „Schwarzer“ mit dem prominenten Holsteiner Pedigree  seine charakterlichen Vorzüge und sein Ausnahmetalent munter weitervererben (TG und Frischsperma erhältlich). So sind sie, die aktiven Rentner von heute …
Danke Leo !