internet:programmierung
Uta Gräf

Damon Jerome NRW

„DJ“ - einer wie keiner

  • Rheinländer Dunkelfuchswallach von Damon Hill (Donnerhall – Rubinstein I)
    aus der St.Pr.St. Jenice/T. (Guy Laroche/T. – Elfenprinz/T.)
  • * 2005
  • Züchter:  Helma und Willi Schneider, Laubach
  • Besitzer: Familie Prof. Dr. Thomas Hitschold, Worms
  • Reiterin: Uta Gräf

Von Damon Jerome spricht auf Gut Rothenkircherhof eigentlich niemand. Wenn von dem kecken Fuchs die Rede ist, dann nennt man ihn kurz und bündig „DJ“. Und dieser Spitzname passt bestens zu dem Rheinländer Dunkelfuchs mit 50% Trakehner Blutanteil, der das Publikum rockt, wo immer er seine langen Beinen leichtfüßig fliegen lässt. Früh schon kreuzten sich seine und Uta Gräfs Wege, die als Fremdreiterin anlässlich des 30-Tage-Tests erstmals auf dem Hengst saß und sofort einen Draht zu ihm fand. Es ist schwer zu sagen, ob er oder Uta mehr Glück hatten, als Damon Jerome im Februar 2009 die große Paddockbox auf Gut Rothenkircherhof bezog, in der er seither residiert und sich in der feuchteren Jahreszeit auf seiner Weide oder in der Herde mit Vorliebe ein Schlammbad genehmigt. Als „Hochtalentierter“ ist der Rheinländer für seine Reiterin Segen und Herausforderung zugleich. So leicht DJ die Dressurlektionen fallen, bei denen er sich stets die Natürlichkeit seiner überragenden Bewegungen zu bewahren weiß, so sehr will er geistig gefordert werden. Ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm, ausgiebiger Weidegang und Bodenarbeit mit Stefan Schneider halten ihn bei Laune. Laune macht der Wallach nicht nur allen auf Gut Rothenkircherhof, sondern auch bei seinen Auftritten im Dressurviereck. Bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden begeisterte er bei seinem Debüt 2010 als Vierter des Finales die Zuschauer, ein Jahr später landete er knapp hinter dem Sieger auf dem Silberplatz. Im Herbst 2011 konnte er sich die gleiche Position im Finale des Bundeschampionats der 6-jährigen Dressurpferde sichern. In der Saison 2012 schaffte DJ spielend den Sprung in die Klasse S und siegte bisher bei jedem Start, unter anderem bei der Burgpokal-Qualifikation in Mannheim, der ihm einen Platz im Frankfurter Finale im Dezember sicherte. Dort belegte er nach dem 3. Rang in der Einlaufprüfung dann Platz sieben in der Finalprüfung. 2013 gelang es DJ, sich erneut im ersten Anlauf in Mannheim für das Nürnberger Burgpokal-Finale zu qualifizieren. Beim CDI Wiesbaden im Mai gewann er den St. Georg und erzielte beim CHIO in Aachen in der kleinen Tour hohe Platzierungen. Seinen ersten internationalen Sieg konnte er in der Inter I am CDI Perl im Sommer 2013 feiern. 2014 war der Fokus ganz auf den Weg Richtung Grand Prix gerichtet: Heimtraining statt Turnierluft schnuppern. Dies machte sich bezahlt, so konnte er in 2015 Siege und vordere Platzierungen in Dressurprüfungen mit Piaffe und Passage davontragen. Nach einer Turnierpause kehrte „DJ“ 2017 sehr erfolgreich ins Prüfungsviereck zurück. Mehrere S-Siege mit hohen Wertnoten (teilweise deutlich jenseits der 70-Prozent-Marke) und auch eine internationale Platzierung auf S**-Niveau bezeugen ein schönes Comeback.